Hotellerie Blog

Ein zeitgemäßer Blick auf die Online-Reisetrends für 2019

By Editor | On Montag, 10 Dezember 2018

Zum Jahresende blickt das Hotelgewerbe in die Zukunft, um ihre Marketingpläne auf neue und sich für die Zukunft abzeichnende Trends auszurichten. Wie sehen die neuen heißen Trends aus? Bevor wir uns anschauen, was auf uns zukommt, wollen wir vorweg erwähnen, dass Hoteliers zwar immer wissen wollen, was als nächstes kommt, einige aber dazu neigen, neue Trends begeistert zu begrüßen, ohne sich angemessen an die herrschenden Trends angepasst zu haben. Die Vorteile für Hotels, die auf den Online-Zug aufspringen, werden aus mehr Direktbuchungen mit höherer Gewinnspanne bestehen. Aber bevor Sie neue Wege gehen, ist es wichtig, die Grundlagen richtig zu beherrschen und die bereits heute bestehenden Chancen optimal zu nutzen.

Millennials und Generation Z

Die Kaufkraft auf dem Markt wird heute von der Millennials-Generation und der Generation Z dominiert, die bis 2020 fast 60% der weltweiten Erwerbsbevölkerung ausmachen werden.

Millennials sind sehr daran interessiert, etwas Einzigartiges und Persönliches zu entdecken und geben 70% mehr für Erfahrungen und Erlebnisse aus als für den Kauf von Besitztümern. Die sogenannte Gen Z, auch als die praktische Generation bekannt, hat nie eine Welt ohne Internet erlebt. Sie sind immer online und sind es gewöhnt sofort Ergebnisse und Feedback zu erhalten. Mit kurzen Aufmerksamkeitsspannen verlangen sie schnelle und schmerzfreie Benutzererfahrungen.

Die Botschaft ist klar: Erlebnis ist König. Hoteliers haben zum Glück einen großen Einfluss auf die Generierung von Kundenerlebnissen. Hotels dürfen nicht vergessen, dass ihre Hotelzimmer ihnen allein gehören, dass nur sie für das Aufenthaltsterlebnis verantwortlich sind und dass nur sie entscheiden, wie sie zum Zeitpunkt der Buchung die Beziehung zum Gast gestalten. Das ist der einzigartige Vorteil der Hotels gegenüber Online-Vertriebsmarken.

Mobile Buchungen sind kurz vorm Explodieren. Wieder einmal.

Mit einer 10 bis 20-Mal höheren Download-Geschwindigkeit als derzeit verfügbar, wird 5G einen massiven Einfluss auf das Verhalten und die Erwartungen der mobilen Nutzer haben. Video und Augmented / Virtual Reality (AR/VR) werden leicht zugänglich sein. Dies wird die Suche vor der Buchung enorm verändern, denn potenzielle Gäste können sich dann nicht mehr nur durch Fotos oder eine 360-Grad-Tour einen Eindruck verschaffen, sondern sich quasi selbst virtuell in ein Hotelzimmer versetzen.

Eine Mobile-First-Strategie muss den “auch auf dem Handy verfügbaren” Ansatz ersetzen. Der Mobile-First-Index von Google belohnt Hotels, die in eine Mobile-First-Strategie investieren, und straft Hotels mit nicht mobilfreundlichen Websites. Kein Hotel kann es sich mehr leisten, Mobilnutzer zu ignorieren, denn Online-Reisevermittler (OTA) warten nur darauf, von Hotels zu profitieren, die einer Mobile-First-Strategie keine Priorität einräumen.

Statistiken von Bookassist zeigen, dass bis zu 60% der Besucher von Hotel Webseiten vom Handy kommen (Daten für Großbritannien und Irland). Auch die Buchungszahlen sind für Hotels mit für Mobilnutzung optimierten Webseiten stark gestiegen. Die Erträge sind zwar immer noch sehr stark von Desktop-Buchungen geprägt, die Einnahmen aus mobilen Buchungen nehmen jedoch rasant zu. Und man darf nie vergessen, dass der Weg zur Buchung für den Gast nicht immer auf dem Desktop beginnt, sondern oft über mehrere Stationen läuft. Wer die mobile Optimierung ignoriert, tut dies auf eigene Gefahr.

AR und VR: Augmented und Virtual Reality

Die Implementierung von 5G wird die Nutzung von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) immer weiter verbreiten. Während VR die reale Umgebung durch eine virtuelle ersetzt und tragbare Technologien wie zum Beispiel VR-Headsets erfordert, ergänzt AR dagegen die reale Umgebung durch das Einsetzen digitaler Komponenten in die Realität, auf die Nutzer mit dem Smartphone zugreifen können. Dies macht AR zu einem realistischeren Ziel für Hoteliers.

Einige Hotels setzen bereits AR ein, um ihre Broschüren zu verbessern, die durch Scannen mit dem Smartphone lebendig werden. AR-fähige Wandkarten ermöglichen es Gästen, lokale Sehenswürdigkeiten zu erkunden, bevor sie sich auf den Weg machen. AR kann sogar dazu verwendet werden, die Hotelumgebung selbst zu erweitern und den Aufenthalt für Gäste noch angenehmer zu machen. Das ist eine große Chance für Hotels, das Erlebnis für ihre Gäste sowohl vor als auch nach dem Aufenthalt weiter zu verbessern.

Video wird dominieren

Millennials und Gen Z greifen häufiger auf Inhalte mit Video zu als auf andere Formate. Auch die Informationsübermittlung per Video ist deutlich höher, da die meisten Leute lieber etwas anschauen als etwas lesen, dies trifft besonders für Mobilgeräte zu. YouTube ist nicht umsonst am Suchvolumen gemessen inzwischen die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Und nicht nur YouTube - auch Facebook generiert im Durchschnitt 8 Milliarden Videoaufrufe pro Tag und darf nicht ignoriert werden. Mit Einzug von 5G wird Video noch wichtiger werden.

Daher sollten Hotels ihr Geschäft jetzt für die Zukunft sichern, indem sie in relevante, informative und unterhaltsame Videoinhalte und Videowerbung investieren. Google schätzt, dass Videos bis 2021 80% aller online konsumierten Medien ausmachen werden. Das Generieren von Videos und Videowerbung mögen zwar kostspieliger sein als andere Inhalte, die Kosten für die Nicht-Investition in Videos dürften aber sehr bald deutlich darüber liegen.

Chatbots und künstliche Intelligenz (AI)

Die am weitesten verbreitete Form der künstlichen Intelligenz (AI) im Reiseverkehr sind sogenannte Chatbots. Viele Hotels haben bereits einen Live-Chat auf ihren Portalen, die automatisierten Antworten durch Chatbots sorgen jedoch für schnellere Reaktionszeiten bei häufig auftretenden Problemen und Fragen, so dass sich das Hotelpersonal auf die individuelle Betreuung konzentrieren kann.

Ein intelligenter Chatbot ist in der Lage, sich durch maschinelles Lernen basierend auf den Interaktionen mit Gästen im Laufe der Zeit zu verbessern. Zurzeit sind die meisten Chatbots noch textbasiert, dies dürfte sich mit zunehmender Anzahl von Sprachanfragen ändern.

Auf folgende Aspekte sollte man bei der Wahl eines Chatbot-Dienstes besonders achten:
Chatbots können in die APIs der Buchungsmaschine integriert werden, so dass den Gästen Tarife und verfügbare Termine zur Verfügung gestellt werden können. Bookassist hat solche Integrationen bereits durchgeführt (z.B. mit dem Chatbot Zoé von Colossal Factory).

  • - Die Möglichkeit, den Chatbot durch Hinzufügen personalisierter Fragen und Antworten zu trainieren
  • Mehrsprachige Optionen
  • Selbstlernen durch maschinelles Lernen, damit sich der Chatbot verbessern kann
  • Verfügbarkeit auf allen Gerätetypen
  • Möglichkeit sich mit Live-Chat zu verbinden, wenn nötig
  • Möglichkeit, eine spätere Antwort / einen Rückruf zu vereinbaren, wenn keine unmittelbare Beantwortung möglich ist
  • Am wichtigsten ist die Möglichkeit, Informationen bereitzustellen, die eine Buchung erleichtern können

Digitale Sprachassistenten

Digitale Sprachassistenten wie Amazon’s Alexa, Google’s Assistant, Apple’s Siri und Microsoft Cortana verzeichnen großen Zustrom, während die Hotelindustrie Sprachassistenten zunehmend einsetzt, um das Aufenthaltsterlebnis ihrer Gäste zu verbessern.

Sprachassistenten in Hotelzimmern und IoT (Internet of things) -das Internet der Dinge- werden genutzt, um das Erlebnis für Hotelgäste zu verbessern. Mit Sprachsteuerung lassen sich Raumfunktionen an die persönlichen Bedürfnisse anzupassen, wie z.B. Beleuchtung, Heizung usw. Sprachbefehle können auch verwendet werden, um einen Weckruf zu planen, eine bevorzugte Playlist abzuspielen, Zimmerservice zu bestellen, Handtücher anzufordern und Störungen zu melden. Die Auswirkungen auf die Hyper-Individualisierung und Kundenservice sind beträchtlich.

AI-fähige Roboter mit Spracherkennungstechnologie werden bereits von Hotels wie zum Beispiel Yotel eingesetzt, um Gäste zu begrüßen, einfache Fragen zu beantworten und Zimmerservice zu liefern. Es ist noch sehr früh, aber man kann davon ausgehen, in den nächsten Jahren beim Reisen viel mehr Robotern zu begegnen.

Sprachsuche

Die Statistiken rund um Sprachsuche zeigen drastische Entwicklungen. Laut Comscore werden bis 2020 50% aller Suchanfragen per Sprachsuche laufen. Und bis 2020 werden laut Mediapos rund 30% der Suchen ohne Bildschirm durchgeführt. Daran, dass es einen soliden Trend weg von der traditionellen textbasierten Suche gibt, besteht wohl kein Zweifel.

Die Umstellung auf Sprachsuche hat Auswirkungen auf Digital-Marketers, denn sie werden ihre SEO- und Content Strategie an die Sprachsuche anpassen müssen. Zur Optimierung für die Sprachsuche müssen zuerst die wahrscheinlichsten Abfragen ermittelt werden. Werden potenzielle Gäste wahrscheinlich allgemeine Fragen stellen, die darauf hindeuten, dass sie sich eher am Beginn der Buchungsentscheidung befinden, oder doch Fragen, die darauf hindeuten, dass sie ‎kurz vor Abschluss der Buchung stehen? Als nächstes müssen die bereitstehenden Inhalte auf die erwarteten Fragearten abgestimmt werden. Sind Ihre Inhalte dialogorientiert und in der Lage, eine gute und eindeutige Antwort zu geben?

Eine gut geschriebene FAQ-Seite ist eine gute Möglichkeit, sich auf die Sprachsuche vorzubereiten. Andere wichtige Bereiche betreffen das Hinzufügen von Schema-Markup zu Inhalten, damit der Content unter den vorgestellten Snippets der Google-Ergebnisse angezeigt wird, sowie die Optimierung Ihrer Google My Business Seite und eine mobilfreundliche und schnell ladende Website.

Visuelle Suche

Visuelle Suche gibt es zwar schon seit geraumer Zeit, aber diese Suchoption gewinnt erst jetzt mehr an Bedeutung, insbesondere seit der Einführung von Tools wie Pinterest Lens und Google Lens, mit denen Nutzer ein Smartphone auf ein Objekt richten und Informationen dazu abrufen können. Es lässt sich auch vom Rechner aus mit Google nach Bildern suchen, indem man das Kamerasymbol im Suchfeld anklickt.

Um auf den Wechsel zur visuellen Suche vorbereitet zu sein, müssen Hotels ihre Strategie für visuelle Inhalte überprüfen. Hochwertige, ansprechende und vorzugsweise wirklich einzigartige Bilder, eine auf allen Plattformen konsistente Darstellung und Präsenz auf wichtigen visuellen Plattformen wie Instagram und Pinterest sind grundlegende Anforderungen.

Seien Sie sich bewusst, dass Sie sowohl Inhalte generieren als auch die passenden Bilder dazu liefern und pflegen müssen. Wenn Sie auf Instagram oder Pinterest auf großartige Bilder Ihres Hotels stoßen, sollten Sie diese auf dem Konto Ihres Hotels re-posten und die Eigentümer der Fotos um die Erlaubnis dazu bitten, die Bilder auf Ihrer Website verwenden zu dürfen.

Die Möglichkeit, dass Ihr Hotel in einer visuellen Suche erscheint, ist nicht auf Bilder des Hotels beschränkt, sondern bietet sich während der gesamten Reise des Gastes. Ein qualitativ hochwertiges Bild einer lokalen Sehenswürdigkeit, das zu einem Blogbeitrag über Aktivitäten in der Nähe Ihres Hotels hinzugefügt wurde, kann einem Nutzer angezeigt werden, der für seine nächste Reise recherchiert.

Neue Märkte erschließen - China

Die Zahl der chinesischen Touristen in Europa ist in der ersten Jahreshälfte 2017 um 65% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Anstieg der Visa, die Chinesen für Reisen nach Europa erteilt wurden, macht dies noch deutlicher: 2017 waren es fast 2,5 Millionen Visa gegenüber 1,2 Millionen fünf Jahre vorher.

Bevor Sie sich entscheiden, den chinesischen Markt anzusprechen, sollten Sie bedenken, dass Einzelreisende aus China selten sind, da es für Touristen aus China typischer ist, Visa und Reisen von einem Reiseveranstalter arrangieren zu lassen.

Wenn Sie den chinesischen Markt ansprechen wollen, suchen Sie nach Optionen, die keine großen Anfangsinvestitionen erfordern. Ein Beispiel wäre eine Metasearch-Plattform wie Wego, die in China eine starke Präsenz hat und die für Sie über Bookassist Meta Search zugänglich ist. Wenn Sie erste gute Ergebnisse sehen, kann es sich lohnen, andere Plattformen in Erwägung zu ziehen und mehr für die Werbung auf diesen Plattformen und die Lokalisierung von Inhalten zu investieren.

Erkennungstechnologie

Erkennungstechnologie hat die Hotels erreicht und wird zunehmend eingesetzt, um die Individualisierung zu verstärken und den Service für die Gäste deutlich zu verbessern. Zur Erkennungstechnologie gehören biometrische Identifikatoren wie Gesichtserkennung, Fingerabdruckerkennung und Netzhautscanning.

Einige Hotels setzen diese Technologie bereits ein, um ein reibungsloseres Gästeerlebnis zu schaffen, zum Beispiel den Zugang zum Zimmer per Fingerabdruck oder das schnelle Einchecken per Gesichtserkennung. In einer Welt, in der niemand mehr Zeit hat, wissen Gäste die Reduzierung von Wartezeiten zunehmend zu schätzen. Das Hotel der Zukunft wird diese Technologie einsetzen, um das Erlebnis in einem noch nie dagewesenen Umfang zu individualisieren.

Blockchain

Blockchain ist ein hochsicherer digitaler Ansatz zur Erfassung von Datenänderungen und Transaktionen. Mann kann es sich wie ein Rechnungsbuch vorstellen, aber jeder digitale Block eines Datensatzes ist verschlüsselt, und jeder nachfolgende Block hat einen Link zum vorhergehenden Block in diesem Rechnungsbuch, zusammen mit einem Zeitstempel und Informationen über die Transaktion bzw. die Änderung. Diese Datenblöcke können nicht überschrieben werden, was einen permanenten, unveränderlichen Datensatz hinterlässt und die Daten extrem fälschungssicher macht.

Die Blockchain-Technologie steckt, was die Akzeptanz durch den Massenmarkt betrifft, zwar noch in den Kinderschuhen, aber es gibt bereits absehbare Anwendungen in der Hotelbranche. Die Reisebranche ist beispielsweise darauf angewiesen, dass Kundeninformationen zwischen mehreren verschiedenen Unternehmen ausgetauscht werden können. Die Blockchain-Technologie kann den Zugriff auf und die Speicherung dieser Kundeninformationen deutlich sicherer, zuverlässiger und nahtloser machen, das Reiseerlebnis verbessern und Gästen ein Gefühl der Sicherheit hinsichtlich ihrer Buchungen und der Weitergabe ihrer persönlichen Daten vermitteln.

Das Problem bleibt die Annahme durch den Markt. Blockchain ist nicht kostenlos, und es ist sicherlich nicht schnell, was die Transaktionsgeschwindigkeiten betrifft. Die Technologie ist auf dem Vormarsch, aber sie muss breit eingesetzt werden, um für Industrien wie die Hotelbranche zu einer Alternative zu werden.

Raus mit den alten Methoden zur die Erfolgsmessung

Die traditionelle Methode, die Kapitalrendite (Return on Investment, ROI) pro Kanal isoliert zu betrachten, ist nicht mehr relevant. Sie misst nur die Auswirkungen eines Kanals, ignoriert aber den Gesamtbeitrag zum Erfolg. Wir müssen die Zunahme der Gesamteinnahmen und verschiedene Attributionsmodelle betrachten, um den Gesamtbeitrag aller kostenpflichtigen Plattformen kombiniert zu messen.

Es gibt viele verschiedene Attributionsmodelle, aber man muss verstehen, wie Attribution funktioniert, bevor man sich für ein Multi-Channel Modell entscheidet. Diese einfache Analogie veranschaulicht es gut: Wenn ein Spieler ein Tor erzielt, geht dann der Erfolg zu 100% auf sein Konto, oder erhalten der Verteidiger und der Mittelfeldspieler, die dem Torschützen den Ball zugespielt haben, auch einen Anteil gutgeschrieben? Bei dieser Analogie sind dann, wenn man entscheidet, dem Torschützen 100% des Erfolgs zu zuschreiben, keine anderen Spieler notwendig. Das kommt offensichtlich so nicht vor, es macht also bei der Werbung ebenso wenig Sinn, alle Plattformen zu entfernen, die zur endgültigen Conversion beigetragen haben, und sich einfach auf die Kampagne zu verlassen, die den Ausschlag für den letzten Klick gegeben hat.

Die Werte der einzelnen Kanäle zu messen, ist nicht einfach, aber Tools wie Google Analytics haben die Berichterstattung zu unterstützten Conversions und Attributionen verbessert, daher sollte dies Ihr erster Schritt sein.

Unterm Strich

Noch nie gab es so viele neue Technologien gleichzeitig auf dem Markt. Mit jedem Jahr ergeben sich immer mehr Chancen für die Zukunft. Aber es ist besonders wichtig, die Chancen, die Sie jetzt schon haben, zu optimieren. Heute weist alles in Richtung Mobilgeräte. Die meisten Zukunftstechnologien werden stark auf den mobilen Kanal ausgerichtet sein, so dass Sie durch eine bereits für Mobilgeräte optimierte Präsenz, die neu aufkommenden Technologien schon bei ihrer Ankunft integrieren können und nicht der Zukunft hinterherlaufen müssen.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.


Umsätze aus mobilen Buchungen steigen auch im dritten Quartal 2018 - Sind Sie vorbereitet?

By Des O'Mahony | On Freitag, 16 November 2018

​Mobile Buchungen sind längst in der Gegenwart angekommen

Wir haben an dieser Stelle bereits über die Zuwächse beim mobilen Datenverkehr und über die steigenden Umsätzen aus mobilen Buchungen im ersten Halbjahr 2018 gesprochen, dieser Wachstumstrend hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres fortgesetzt. Diese kontinuierliche Entwicklung schafft unmittelbar nutzbare Chancen für Hotels. Oder anders ausgedrückt - sie schafft unmittelbare und reale Probleme für die Vertriebsabteilung eines Hotels, wenn man dort nicht auf mobilen Vertrieb vorbereitet ist.

Die folgenden Grafiken zeigen die Anteile von Smartphone-, Tablet- und Desktop-Datenverkehr (einzelne Sitzungen), die in den ersten 9 Monaten von 2018 für Hunderte von Hotelportalen von Bookassist-Kunden in ganz Europa aufgezeichnet wurden. Bemerkenswert ist, dass für Irland/Großbritannien und Spanien/Portugal der Anteil von Desktop-Rechnern am Datenverkehr auf Hotelportalen inzwischen 50% oder weniger beträgt. In anderen Regionen war der Desktop-Anteil gegenüber dem Vorjahr stabil oder leicht rückläufig. Der Anstieg bei Smartphones ging im letzten Quartal vor allem zu Lasten des Tablet-Datenverkehrs.

Die Zahlen und der Jahresvergleich deuten darauf hin, dass es in den meisten Regionen zu einem stabilen Gleichgewicht zwischen Datenverkehr auf Mobilgeräten und Desktop-Rechnern kommen könnte. Trotz der immer stärkeren Verlagerung auf Mobilgeräte im Privatbereich wird der Anteil der Desktop-Nutzung natürlich nicht endlos weiter sinken, solange in der Arbeitswelt weiterhin Desktop- und Laptop-Rechner genutzt werden.

Umsätze aus mobilen Buchungen und jährliche Entwicklung bis Ende September
Umsätze aus mobilen Buchungen und jährliche Entwicklung bis Ende September

Die diesjährige Verteilung des Datenverkehrs spiegelt sich jedoch nicht in der Umsatzgenerierung wider. Hier sehen wir marktübergreifend ein weistelliges Wachstum bei den Umsätzen im Mobilbereich und einen Rückgang bei den Desktop-Umsätzen. Die Daten zeigen, dass das Vertrauen der Nutzer von Mobilgeräten in mobil abgeschlossenen Geschäften deutlich zunimmt. Dieser Trend wird auch weiterhin zunehmen und die Lücke zum Desktop mehr und mehr schließen. Es ist noch ein langer Weg, bis die Umsatzgenerierung auf Mobilgeräten das relative Desktop-Niveau erreichen wird, aber wie es aussieht, wird dies eher früher als später eintreten.

Umsätze aus mobilen Buchungen und jährliche Entwicklung bis Ende September
Umsätze aus mobilen Buchungen und jährliche Entwicklung bis Ende September

„Responsive“ alleine reicht nicht mehr aus

Zusammen betrachtet zeigen die Daten, dass Hotels, die lukrative Direktbuchungen anstreben, nicht auf eine optimierte und voll funktionsfähige mobile Website und eine mobile eCommerce-Plattform verzichten sollten. Das mobile Nutzererlebnis unterscheidet sich deutlich vom Desktop-Nutzererlebnis und muss daher anders und gezielt behandelt werden.

Der typisch „responsive“ Ansatz, diegleiche Nutzererfahrung auf Desktop-Rechnern als auch auf Mobilgeräten zu bieten, reicht nicht mehr aus. Die verschiedenen Plattformen für Desktop und Mobilgeräte müssen für die Nutzer hinsichtlich der unterschiedlichen Nutzererwartungen und der Benutzerfreundlichkeit optimiert werden. Zu diesem Zweck hat Bookassist die Buchungsmaschine V10 Mobile, entwickelt: ein einzigartiges, einer App vergleichbares Tool für mobile Buchungen, das sich als extrem effizient für die Erzielung von Umsätzen durch mobile Hotelbuchungen erwiesen hat.

Hotels sollten sich der mobilen Herausforderung stellen - und die damit verbundenen Chancen nutzen.


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 4 - Email Marketing

By Editor | On Mittwoch, 12 September 2018

Im letzten Teil unserer vierteiligen Serie zu den 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings, beschäftigen wir uns heute mit der Säule 4, dem E-Mail Marketing. Säule 1 behandelt SEO (Suchmaschinenoptimierung), Säule 2 Bezahlte Werbung, und Säule 3 Soziale Medien.

Säule 4 | E-Mail Marketing

Im Jahr 2017 gab es weltweit 3,7 Milliarden registrierte E-Mail Nutzer. Man geht davon aus, dass es 2021 bis zu 4,1 Milliarden sein werden[1]. Vor 40 Jahren verschickte Ray Tomlinson die erste E-Mail Nachricht, und E-Mail ist weiterhin eine der effektivsten digitalen Medienkanäle und übertrifft laut einer Studie von SmartInsights[2] die Wirkung von Social-Media-Marketing.

Beim Kopf-an-Kopf-Vergleich mit Facebook und Twitter ist E-Mail nach wie vor die bevorzugte Plattform für den Empfang von Werbebotschaften[3].

Während Kunden auf Suchmaschinen oder sozialen Medien proaktiver agieren, werden sie mit E-Mail eher erreicht und sind eher bereit, per E-Mail mit einer Marke zu interagieren. Deshalb ist E-Mail nach wie vor die bevorzugte Kommunikationsmethode zwischen Marken und ihrer Zielgruppe und eine wichtige Säule der digitalen Strategie. Wenn Sie soziale Medien als Plattform für personalisiertes Kundenengagement nutzen, dann ist E-Mail ein geeignetes Instrument, um die dabei geknüpfte Beziehung zu festigen. Mit E-Mail lassen sich Empfänger in einer Art ansprechen, die bei anderen Plattformen nicht möglich ist. Kunden können die Nachrichten dann lesen und beantworten, wenn es ihnen am besten passt. Gespräche lassen sich besser dokumentieren und der Zugriff auf E-Mail Inhalte ist nicht auf ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte Region beschränkt. E-Mails können auch einfach weitergeleitet werden und sind dazu geeignet, Personengruppen gleichzeitig zu erreichen.

E-Mail hat nach wie vor eine größere Reichweite als soziale Medien. Ein Post in sozialen Medien wird nur von 2% der potenziellen Empfänger angeschaut, aber 90% der E-Mails erreichen die vorgesehene Mailbox[4]. Und auch nach Inkrafttreten der DSGVO, durch die sich viele E-Mail-Listen deutlich reduziert haben, darf man nicht vergessen, dass Interessenten sich freiwillig in die E-Mail Liste einer Marke eintragen, so dass man mit E-Mail Marketing diejenigen erreichen kann, die bereits Markenkenntnis und Kaufabsichten zum Ausdruck gebracht haben.

Mit einer durchschnittlichen Kapitalrendite (ROI) von 38 USD pro ausgegebenem US-Dollar [5], ist E-Mail weiterhin als zugänglicher und erschwinglicher digitaler Marketingkanal und als Lead-Nurturing-Tool relevant.

Make Your Emails Matter

Post-GDPR, it’s critical to consider the type of email communication that can make the most impact. Transactional emails or emails that are a result of an action on the customer’s part such as downloading a brochure, completing a booking, or filling a form, have become significantly more important[6]. Not only do they give you a valid (and GDPR compliant) reason to reach out to your customer, they also prompt you to communicate with your customer just as they’ve recently interacted with your business, while your hotel brand is still fresh in their minds.

E-Mails so gestalten, dass sie ankommen

Zum einen sagt Ihnen E-Mail Marketing eine Menge zu Ihrem Zielmarkt. Die Art und Weise, wie die Empfänger Ihrer Mailingliste auf Ihr Hotel reagieren, liefert Ihnen unverzichtbare Marktdaten. Mit E-Mails lassen sich Benutzerinteraktion messen und durch Segmentieren der Daten können detaillierte Käuferpersönlichkeiten erstellt werden[7]. Anhand dieser Profile können Sie den Rest Ihres Marketingmixes verfeinern, z.B. PPC-Kampagnen optimieren und Social Media-Material und Website-Inhalte abstimmen, um Leads höherer Qualität zu erzielen.

Zum anderen funktionieren E-Mails gut auf Handys. Datenverkehr auf Mobilgeräten ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und machte im April 2018 bereits 51,2% der weltweiten Webseitenaufrufe aus[8]. Dank der minimalen Formatierungsoptionen lassen sich E-Mails problemlos an die verschiedenen Mobilgeräte anpassen, so dass es für Sie leichter ist, Ihre Zielgruppe auf deren bevorzugten Geräten zu erreichen.

Und zu guter Letzt sind E-Mails leicht personalisierbar. E-Mails liefern Ihnen viele Informationen über Ihren Zielmarkt und dadurch ist es auch einfach, ein personalisiertes Erlebnis für die Empfänger zu schaffen. Durch automatisierte anlassbezogene Trigger-E-Mails können Sie den Kontakt zu Ihren Kunden halten[9], und auf Käuferpersönlichkeiten abgestimmte Landing Pages können gezielt eingesetzt werden, um Interessenten in Ihren E-Mail Listen dazu zu veranlassen, auf bestimmte Aspekte Ihrer Marke zu reagieren. Diese Aktivitäten tragen dazu bei, die Online-Präsenz Ihrer Website durch Kundenengagement und -bindung zu stärken und machen sie zu einer besonders maßgebenden Webseite.


Samantha Salazar ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist(www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.


[1] https://www.statista.com/statistics/255080/number-of-e-mail-users-worldwide/

[2] https://www.smartinsights.com/email-marketing/state-email-marketing-infographic/

[3] https://optinmonster.com/email-marketing-vs-social-media-performance-2016-2019-statistics/

[4] https://www.campaignmonitor.com/blog/email-marketing/2016/01/70-email-marketing-stats-you-need-to-know/

[5] https://www.salesforce.com/products/marketing-cloud/best-practices/ecommerce-marketing/

[6] https://marketing.toolbox.com/blogs/peterkowalke/5-ways-gdpr-changes-marketing-071318

[7] https://sleeknote.com/blog/buyer-personas

[8] https://www.statista.com/statistics/306528/share-of-mobile-internet-traffic-in-global-regions/

[9] https://www.smartinsights.com/email-marketing/behavioural-email-marketing/triggered-email-campaigns-infographic/



Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 3 | Soziale Medien

By Editor | On Donnerstag, 6 September 2018

Im dritten Teil unserer vierteiligen Serie über die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns heute mit Säule 3: Soziale Medien. Säule 1 behandelt SEO (Suchmaschinenoptimierung), und Säule 2 Bezahlte Werbung..

Säule 3 | Soziale Medien

Von Sara Santos García

Etwa 30% der Zeit, die wir im Internet verbringen, entfällt auf Soziale Medien, und zwar durchschnittlich 2 Stunden pro Tag und Person[1]. Im Juli 2017 war Facebook mit beeindruckenden 2 Milliarden aktiven Nutzern täglich das beliebteste Social-Networking-Portal[2]. Die Möglichkeit, diese aktiven Online-Nutzer zu beeinflussen und als Gäste zu gewinnen, sollte man nicht ignorieren. Social-Media-Plattformen sollten daher für jeden Hotelier eine wichtige Säule der Marketingstrategie sein.

Abb. 1: Tägliche Durchschnittszeit auf Social-Media-Plattformen.. Bildnachweis: MediaKix

Die Nutzung sozialer Medien durch Ihr Unternehmen schafft soziale Kompetenz. Social-Media-Präsenz wirkt sich nicht direkt auf Ihr organisches Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen aus, gibt Ihrer Online-Präsenz aber einen Schub.

Soziale Medien können bei richtiger Nutzung ein starker Vertriebskanal für Hoteliers sein. Die Social-Media-Präsenz sollte zusammen mit Strategien für SEO und bezahlte Werbung eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen, die Interaktion mit Ihrer Marke zu erhöhen, Gäste durch attraktive Inhalte zu engagieren und auf diese Weise mehr Buchungen für das Hotel zu erzielen. Dem Hotelier muss klar sein, dass soziale Medien erst durch den koordinierten Einsatz in Verbindung mit allen anderen Online-Strategien des Hotels zu einem starken Werkzeug werden[3].

Soziale Medien funktionieren am besten, wenn sie eine assistierende Funktion haben, dann sind sie ein perfektes Werkzeug für den oberen Bereich des Vertriebstrichters. Gleichzeitig können sie potenziellen Gästen die Gelegenheit geben, einen Überblick über die Unterkunftsoptionen zu erhalten. Dies bietet Hotels eine großartige Möglichkeit, sich einem Online-Publikum im besten Licht zu präsentieren. Und es geht darum, dass Sie bei der Reise des potenziellen Gastes zur Buchung dabei sind, seine Entscheidungen verstärken, ihn über verschiedenen Berührungspunkte hinweg beeinflussen und sicherstellen, dass seine Erfahrung mit Ihrer Marke während der gesamten Reise bis zur Buchung so einfach und reibungslos wie möglich ist.

Bezahlte Werbung in sozialen Medien

Organisches Social-Media-Marketing ist eine kostengünstige langfristige Lösung für Hotels. Aber man darf nicht vergessen, dass bezahlte Werbung auf Social-Media-Plattformen zusätzlich dazu sofortige Ergebnisse bieten kann, für die es sich zu zahlen lohnt. Facebook hat in den letzten Jahren seine Werbekapazitäten ausgebaut und verfügt über eine sehr starke Segmentierung, die sich sehr gut für das Hotelgewerbe eignet. Das zu Facebook gehörende Instagram hat seine Werbeplattform ebenfalls weiterentwickelt und kann, je nachdem welche Botschaft vermittelt werden soll, auch sehr wirksam sein. Jeder Hotelier sollte darüber nachdenken, Strategien für organisches und bezahltes Social-Media-Marketing zu entwickeln[4].

Warum Soziale Medien Teil der digitalen Strategie sein sollte?

Soziale Medien sind (das versteht sich von selbst) sehr persönlich. Man kann damit durch Fotos, Videos und direktes Gästeengagement ein Bild von dem Hotel vermitteln. Das hilft, realistische Erwartungen zu schaffen, was ein Gast von dem Hotelaufenthalt erwarten kann. Damit lässt sich das Risiko negativer Rückmeldungen aufgrund falscher Erwartungen reduzieren. Besonders wichtig sind der Aufbau von Beziehungen und die Verbindung zu potenziellen Gästen, dadurch verleihen Sie Ihrem Hotel eine individuelle Identität und eine eigene Stimme. Ein engagiertes Social-Media-Team wird gleichzeitig einen starken Rahmen für Ihr gesamtes Online-Reputationsmanagement schaffen.

Zu Beginn werden Sie zwar vielleicht nicht den tatsächlichen Einfluss von sozialen Medien auf Ihr Hotel erkennen, aber im Laufe der Zeit und wenn Sie regelmäßige Inhalte erstellen, auf Gästeanfragen antworten und Ihre Zielgruppe ansprechen, kann Social-Media-Marketing zu großen impliziten und expliziten Erträgen führen. Vertiefen Sie sich in Google Analytics und schauen Sie sich an, wie Social-Media-Marketing eine Unterstützerrolle bei der Online-Konvertierung von Interessenten zu Gästen spielt..

Sara Santos Gracia, ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] https://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic

[2] https://techcrunch.com/2017/06/27/facebook-2-billion-users/

[3] https://www.e-marketingassociates.com/blog/everything-you-need-to-know-about-why-social-media-is-important-for-hotels-pt2

[4] https://medium.com/@the_manifest/how-to-create-strategies-for-organic-vs-paid-social-media-marketing-ce4e754606f7


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 2 - Bezahlte Werbung

By Jason Kelly | On Mittwoch, 29 August 2018

Im zweiten Teil unserer vierteiligen Serie zu den 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns heute mit Säule 2, der bezahlten Werbung.

2. Säule | Bezahlte Werbung

Von Jason Kelly

Es ist einfach, bei der Erwähnung bezahlter Werbung auf Suchmaschinen zynisch zu werden, die Gebühr dafür ist fast so etwas wie eine Sichtbarkeitssteuer, die man zahlen muss, ob man will oder nicht. Wir haben bereits gesehen, wie Google mit SERP mehr und mehr Gewinn zieht, aber Fakt ist, dass bezahlte Werbung immer noch funktioniert. Gesammelte Daten von Bookassist zeigen, dass der Datenverkehr aus bezahlten Quellen 35% des Website-Umsatzes der Hotels ausmacht. Und wenn sie zusammen mit SEO verwendet wird, kann bezahlte Werbung SEO[1] wirklich nützlich sein.

Bezahlte Werbung und SEO: Beste Freunde

Es herrscht das weit verbreitete Missverständnis, dass bezahlte Werbung, insbesondere bei Markensuchbegriffen, den organischen Datenverkehr kannibalisieren kann. Bing veröffentlichte im Jahr 2015 eine Studie für die Reisebranche zu dem Wert, den die Schaltung von Suchanzeigen zu Markenbegriffen hat[2]. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie waren:

  • Eine Steigerung von 27% der Klicks (bezahlt und organisch kombiniert), wenn eine Markenanzeige vorhanden war.
  • Wettbewerber erhielten fast 40% der Klicks, wenn keine Markenanzeige vorhanden war.
  • Wettbewerber erhielten nur 12% der Klicks, wenn eine Markenanzeige präsent war.

Es ist klar, dass Sie für Markenwerbung präsent sein müssen.

Bezahlte Werbung, insbesondere Suchkampagnen, funktioniert auch als exzellentes Keyword-Recherche-Tool für SEO. Die Daten, die Sie von Suchkampagnen erhalten, sind von unschätzbarem Wert für Ihre SEO-Strategie. Wir bekommen eine sehr gute Vorstellung davon, mit welchen Stichworten und Phrasen potenzielle Gäste nach Hotels suchen, wie groß der Markt für bestimmte Nischen-Suchbegriffe ist und vor allem, welche Suchbegriffe besonders häufig dazu führen, dass aus dem Besucher der Webseite ein Gast des Hotels wird (Conversion). Diese Daten können dann verwendet werden, um Inhalte auf Ihrer Webseite für Begriffe mit hohem Conversion-Potenzial zu optimieren, d.h. Ihre Inhalte auf die Beantwortung der Fragen zu fokussieren, die potenzielle Gäste wirklich stellen.

Das Wichtigste zuerst. Wo fängt man bei bezahlter Werbung an?

Bei der ständig steigenden Zahl bezahlter Kanäle kann die Entscheidung, wofür man das digitale Marketingbudget verwendet, schwierig sein. Einfach gesagt, sollte bezahlte Werbung dazu verwendet werden, solche Besucher zu Gästen zu machen, die eine starke Absicht gezeigt haben, ein Zimmer in dem Hotel zu buchen; zum Beispiel, weil sie auf Google nach dem Namen des Hotels gesucht oder den Eintrag des Hotels bei Trivago oder TripAdvisor angesehen haben.‎ Hier müssen Sie ansetzen - bei Ihrem Markennamen.

Bezahlte Kampagnen basierend auf Ihrem Markennamen sollten den Eckpfeiler Ihrer Strategie für bezahlte Werbung bilden. Richtig verwendete OTA’s (Online Travel Agencies) können dazu dienen, auf die Marke aufmerksam zu machen, aber wenn Sie in den letzten Phasen der Suche nicht präsent sind, entgehen Ihnen auf jeden Fall direkte Buchungen.

Reichweite erweitern. Bekanntheit Ihrer Marke stärken und neue Nutzer anziehen
Bezahlte Kanäle sollten nicht nur als Instrument zur Conversion von Webnutzern betrachtet werden, die bereits entschieden haben, wo sie wohnen wollen. Durch Kampagnen auf Suchmaschinen und Vergleichsportalen, auch Metasuchplattformen genannt, können Hotels in allen Phasen der Kundensuche präsent sein und können dazu auch beitragen, die Abhängigkeit der Hotels von OTA’s nach und nach zu verringern, indem sie die Bekanntheit der Marke stärken.

Wie viel Geld Sie in jede Phase der Kundensuche investieren, hängt von Ihren Zielen und dem Umfang ab, in dem Sie die wesentlichen Elemente einer Direktbuchungsstrategie bereits anwenden und beherrschen - attraktive, reaktionsschnelle und schnelle Websete, Optimierung für Desktop und Mobilgeräte, Preisgestaltung und Vertrieb. So hat es wenig Sinn, durch Display-Kampagnen in die Markenbekanntheit zu investieren, wenn Sie noch Probleme mit der Ratenparität haben. Aber wenn Sie diese wesentlichen Schritte gemeistert haben, kann bezahlte Werbung, besonders in der Phase, in der auf Kundenseite eine echte Kaufabsicht besteht, neues Publikum auf Ihre Webseite locken, die Sie vielleicht erst auf einer OTA-Webseite entdeckt haben.

Jason Kelly, Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] In Suchmaschinen und in Metasearch Plattformen

[2] https://www.slideshare.net/bingads/brand-term-bidding-an-offensive-defensive-strategy-travel-edition


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 1 - Suchmaschinenoptimierung

By Editor | On Mittwoch, 29 August 2018

Säule 1 | Suchmaschinenoptimierung

Von Rumenigo Fernandes

Suchmaschinenoptimierung

In diesem ersten Artikel aus einer Serie von vier Artikeln über die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns mit dem so wichtigen Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

SEO ist eine der wichtigsten Grundlagen für den Erfolg einer Webseite, da es Buchungen zum niedrigsten CPA[1] (Cost Per Acquisition) vorantreibt und somit die Rentabilität aufrechterhält.

Im Laufe der Zeit haben wir gesehen, wie Google Änderungen an der Suchmaschinenergebnisseite (SERP) vorgenommen hat, um daraus so viel Gewinn wie möglich zu ziehen. Erhöhte Anzahl von Anzeigen über organischen Suchergebnissen, stärkere Integration von Google Hotelanzeigen innerhalb der SERP und Herabstufung von organischen Suchergebnissen zeigen, dass Pay-per-Click (PPC) ihre Priorität ist. Aber glauben Sie nicht, dass SEO tot ist - es bleibt genauso relevant wie bisher, wenn nicht sogar noch mehr. Eine im Jahr 2018 durchgeführte Studie ergab, dass 70% der Link-Klicks aus der Suche immer noch an organische Sucheinträge gehen[2] (siehe Abbildung 1a).

Unsere eigenen Zahlen in Bookassist unterstützen dieses Ergebnis. Basierend auf den Daten unserer Partnerhotels machen organische Klicks 38% des gesamten Website-Datenverkehrs aus und sind für ca. 45% aller Buchungen und Einkünfte verantwortlich, die wir für unsere Kunden abwickeln (siehe Abbildung 1b). SEO ist definitiv lebendig und erfolgreich.

Abb. 1: (a) Daten zu SEO, basierend auf http://www.searchenginejournal.com/24-eye-popping-se-statistics/42665/ , (b) Daten von Bookassist Partnerhotels.

SEO richtig nutzen - Die SEO-Pyramide. Damit eine Hotel-Webseite ein hohes Volumen an SEO-Verkehr auf sich zieht, muss die Webseite auf Seite eins der Suchmaschinen-Ergebnisseite (SERP) aufgeführt werden, da die meisten Nutzer nicht über die Ergebnisse der ersten Seite hinausgehen (insbesondere bei Suchen per Handy). Im Gegensatz zu PPC, wo Sie dafür zahlen können, um auf Seite eins gesehen zu werden, zeigen die Suchmaschinen bei SEO nur organische Website-Links an, wenn die Webseite als sogenannte Authoritative Website. auf Deutsch verlässliche und maßgebende Webseite, betrachtet wird. Um eine verlässliche und maßgebliche Webseite zu schaffen, braucht es sehr viel Zeit und Mühe.

Das Verständnis der SEO-Pyramide[3] ist der Schlüssel zum Aufbau einer maßgeblichen Webseite (siehe Abbildung 2). Gute SEO beginnt mit einer Webseite, die so gestaltet ist, dass sie sowohl von potentiellen Kunden als auch von Suchmaschinen leicht gelesen werden kann. Es ist wichtig, diese beiden Zielgruppen im Auge zu behalten, denn die Leichtigkeit, mit der diese Ihre Webseite erreichen und navigieren, kombiniert mit der Häufigkeit und Länge ihrer Interaktionen, ist es, was eine maßgebende Website ausmachen.

Abb. 2: Die SEO-Pyramide (basierend auf https://seocustomer.com/how-to-use-the-seo-pyramid-strategy/)

Zweitens, müssen Sie sich auf Keyword-Recherche und On-Page-Optimierung konzentrieren. Schlüsselwörter (Keywords) für ein Hotel können in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: Marken- und Nicht-Markenbegriffe. Nicht-Marken-Begriffe lassen sich weiter unterteilen in wichtige Verkaufsargumente und Alleinstellungsmerkmale für Hotels wie Ausstattung, lokale Attraktionen usw. Diese segmentierten Begriffe sollten die Grundlage für Seiteninhalte bilden, die weiter optimiert werden können, um sicherzustellen, dass Ihre Webseite organisch in Suchmaschinen platziert wird.

Drittens: Link Building, bei dem ein Backlink von einer anderen relevanten Webseite mit einem Keyword oder einem Satz zu Ihrer Marke erstellt wird, z.B. „Hotels in der Nähe vom Flughafen Dublin“. Jeder Backlink, den Sie erhalten, ist wie eine Stimme für Ihre Webseite zu diesem speziellen Begriff. Je mehr Backlinks Sie haben, desto mehr Stimmen haben Sie und desto mehr Anerkennung erhält Ihre Webseite für diesen Begriff. Je mehr Backlinks Ihre Seite hat, desto höher wird eine Suchmaschine Ihre Seite bewerten[4].

Google bewertet nicht jeden Backlink auf die gleiche Weise. Sie werden bestraft, wenn Sie einen Backlink von einer Webseite mit minderwertigem Inhalt, oder einer Webseite, die für Ihre Benutzer nicht relevant ist, erhalten oder wenn Sie Links kaufen. Bauen Sie also relevante Links von hochrangigen Webseiten auf und zielen Sie auf diejenigen ab, die Ihren Kunden einen Mehrwert bieten.

Viertens und letztens baut der Einsatz von Social Media soziale Autorität auf. Social Media wirkt sich nicht direkt auf Ihr organisches Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen aus, aber es gibt Ihrem Ranking einen Schub[5].

Folgen Sie den Grundlagen der SEO-Pyramide für eine strukturierte und langfristige SEO-Strategie. Da 70% der Klicks immer noch über organische Kanäle erfolgen, wird ein Fokus auf SEO Ihr direktes CPA deutlich senken. Es ist ein Kinderspiel für Digital Marketing Spezialisten.

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Rumenigo Fernandes ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] https://www.searchenginejournal.com/why-seo-is-important-for-business/248101/
[2] https://neilpatel.com/blog/seo-dead/
[3] https://seocustomer.com/how-to-use-the-seo-pyramid-strategy/
[4] https://searchengineland.com/how-to-use-the-marketing-funnel-for-seo-inbound-marketing-173663
[5] https://blog.hootsuite.com/social-media-seo-experiment/


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings

By Editor | On Mittwoch, 29 August 2018

Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings
Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings

Es ist bekannt, dass sich Bemühungen in den Bereichen E-Mail-Marketing, Social Media und bezahlte Werbung durch die richtigen Grundlagen für die Suchmaschinenoptimierung direkt verbessern lassen, indem Nutzern dieser Kanäle eine bessere Webseiten-Erfahrung geboten wird. Und wir wissen, dass sich durch Eintauchen in die Daten Ihrer bezahlten Werbe- und E-Mail-Marketingkampagnen hervorragende Einblicke in die Inhalte Ihrer Webseite und die Art der Inhalte erzielen lassen, mit denen sich die Nutzer auf Ihrer Website und auf Ihren Social Media-Kanälen beschäftigen.

Eine effektive und erfolgreiche digitale Marketingstrategie für Ihr Hotel basiert also auf vier einzelnen, aber untrennbar miteinander verbundenen Säulen des digitalen Marketings: Suchmaschinenoptimierung (SEO), bezahlte Werbung, Social Media und E-Mail-Marketing. Jede dieser vier Säulen spielt eine wichtige Rolle bei der Suche nach direkten Buchungsgeschäften. Die wahre Magie passiert jedoch, wenn sie alle zusammenarbeiten.

OTAs (Online Travel Agencies) helfen zwar weiterhin bei der Generierung von Gesamteinnahmen, sind aber nur ein Teil des vielfältigen digitalen Ökosystems, auf das Kunden heute treffen. Durch Etablierung und Stärkung aller vier Säulen des digitalen Marketings haben Hotelmarken die Möglichkeit, sich mit potenziellen Gästen auf mehreren Stufen ihrer Online-Reise zu verbinden und die Marke ab dem Zeitpunkt der Suche nach dem Reiseziel bis hin zur Buchung eines Aufenthalts zu stärken.

Das Fazit

Kein Bereich im digitalen Marketing arbeitet im luftleeren Raum. Bezahlte Werbung und organischer Datenverkehr bringen neue Nutzer auf Ihre Webseite, aber Social Media und E-Mail-Marketing ermöglichen es Ihnen, Beziehungen zu diesen neuen Nutzern aufzubauen und mit diesen eine echte und ernstgemeinte Unterhaltung zu führen. Die Leistung Ihres Unternehmens Online hängt von der Stärke jeder einzelnen dieser digitalen Marketing-Säulen ab. Die Stärkung eines dieser Bereiche wird dazu beitragen, die anderen zu stärken. Aber worauf es besonders ankommt ist, alle so zu stärken, dass sie im Einklang miteinander arbeiten.

In dieser 4-teiligen Serie werfen wir einen Blick auf Säule 1—Suchmaschinenoptimierung (SEO), Säule 2 - Bezahlte Werbung, Säule 3 - Soziale Medien, und Säule 4 - Email Marketing.


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