Hotellerie Blog

Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 4 - Email Marketing

By Editor | On Mittwoch, 12 September 2018

Im letzten Teil unserer vierteiligen Serie zu den 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings, beschäftigen wir uns heute mit der Säule 4, dem E-Mail Marketing. Säule 1 behandelt SEO (Suchmaschinenoptimierung), Säule 2 Bezahlte Werbung, und Säule 3 Soziale Medien.

Säule 4 | E-Mail Marketing

Im Jahr 2017 gab es weltweit 3,7 Milliarden registrierte E-Mail Nutzer. Man geht davon aus, dass es 2021 bis zu 4,1 Milliarden sein werden[1]. Vor 40 Jahren verschickte Ray Tomlinson die erste E-Mail Nachricht, und E-Mail ist weiterhin eine der effektivsten digitalen Medienkanäle und übertrifft laut einer Studie von SmartInsights[2] die Wirkung von Social-Media-Marketing.

Beim Kopf-an-Kopf-Vergleich mit Facebook und Twitter ist E-Mail nach wie vor die bevorzugte Plattform für den Empfang von Werbebotschaften[3].

Während Kunden auf Suchmaschinen oder sozialen Medien proaktiver agieren, werden sie mit E-Mail eher erreicht und sind eher bereit, per E-Mail mit einer Marke zu interagieren. Deshalb ist E-Mail nach wie vor die bevorzugte Kommunikationsmethode zwischen Marken und ihrer Zielgruppe und eine wichtige Säule der digitalen Strategie. Wenn Sie soziale Medien als Plattform für personalisiertes Kundenengagement nutzen, dann ist E-Mail ein geeignetes Instrument, um die dabei geknüpfte Beziehung zu festigen. Mit E-Mail lassen sich Empfänger in einer Art ansprechen, die bei anderen Plattformen nicht möglich ist. Kunden können die Nachrichten dann lesen und beantworten, wenn es ihnen am besten passt. Gespräche lassen sich besser dokumentieren und der Zugriff auf E-Mail Inhalte ist nicht auf ein bestimmtes Gerät oder eine bestimmte Region beschränkt. E-Mails können auch einfach weitergeleitet werden und sind dazu geeignet, Personengruppen gleichzeitig zu erreichen.

E-Mail hat nach wie vor eine größere Reichweite als soziale Medien. Ein Post in sozialen Medien wird nur von 2% der potenziellen Empfänger angeschaut, aber 90% der E-Mails erreichen die vorgesehene Mailbox[4]. Und auch nach Inkrafttreten der DSGVO, durch die sich viele E-Mail-Listen deutlich reduziert haben, darf man nicht vergessen, dass Interessenten sich freiwillig in die E-Mail Liste einer Marke eintragen, so dass man mit E-Mail Marketing diejenigen erreichen kann, die bereits Markenkenntnis und Kaufabsichten zum Ausdruck gebracht haben.

Mit einer durchschnittlichen Kapitalrendite (ROI) von 38 USD pro ausgegebenem US-Dollar [5], ist E-Mail weiterhin als zugänglicher und erschwinglicher digitaler Marketingkanal und als Lead-Nurturing-Tool relevant.

Make Your Emails Matter

Post-GDPR, it’s critical to consider the type of email communication that can make the most impact. Transactional emails or emails that are a result of an action on the customer’s part such as downloading a brochure, completing a booking, or filling a form, have become significantly more important[6]. Not only do they give you a valid (and GDPR compliant) reason to reach out to your customer, they also prompt you to communicate with your customer just as they’ve recently interacted with your business, while your hotel brand is still fresh in their minds.

E-Mails so gestalten, dass sie ankommen

Zum einen sagt Ihnen E-Mail Marketing eine Menge zu Ihrem Zielmarkt. Die Art und Weise, wie die Empfänger Ihrer Mailingliste auf Ihr Hotel reagieren, liefert Ihnen unverzichtbare Marktdaten. Mit E-Mails lassen sich Benutzerinteraktion messen und durch Segmentieren der Daten können detaillierte Käuferpersönlichkeiten erstellt werden[7]. Anhand dieser Profile können Sie den Rest Ihres Marketingmixes verfeinern, z.B. PPC-Kampagnen optimieren und Social Media-Material und Website-Inhalte abstimmen, um Leads höherer Qualität zu erzielen.

Zum anderen funktionieren E-Mails gut auf Handys. Datenverkehr auf Mobilgeräten ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und machte im April 2018 bereits 51,2% der weltweiten Webseitenaufrufe aus[8]. Dank der minimalen Formatierungsoptionen lassen sich E-Mails problemlos an die verschiedenen Mobilgeräte anpassen, so dass es für Sie leichter ist, Ihre Zielgruppe auf deren bevorzugten Geräten zu erreichen.

Und zu guter Letzt sind E-Mails leicht personalisierbar. E-Mails liefern Ihnen viele Informationen über Ihren Zielmarkt und dadurch ist es auch einfach, ein personalisiertes Erlebnis für die Empfänger zu schaffen. Durch automatisierte anlassbezogene Trigger-E-Mails können Sie den Kontakt zu Ihren Kunden halten[9], und auf Käuferpersönlichkeiten abgestimmte Landing Pages können gezielt eingesetzt werden, um Interessenten in Ihren E-Mail Listen dazu zu veranlassen, auf bestimmte Aspekte Ihrer Marke zu reagieren. Diese Aktivitäten tragen dazu bei, die Online-Präsenz Ihrer Website durch Kundenengagement und -bindung zu stärken und machen sie zu einer besonders maßgebenden Webseite.


Samantha Salazar ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist(www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.


[1] https://www.statista.com/statistics/255080/number-of-e-mail-users-worldwide/

[2] https://www.smartinsights.com/email-marketing/state-email-marketing-infographic/

[3] https://optinmonster.com/email-marketing-vs-social-media-performance-2016-2019-statistics/

[4] https://www.campaignmonitor.com/blog/email-marketing/2016/01/70-email-marketing-stats-you-need-to-know/

[5] https://www.salesforce.com/products/marketing-cloud/best-practices/ecommerce-marketing/

[6] https://marketing.toolbox.com/blogs/peterkowalke/5-ways-gdpr-changes-marketing-071318

[7] https://sleeknote.com/blog/buyer-personas

[8] https://www.statista.com/statistics/306528/share-of-mobile-internet-traffic-in-global-regions/

[9] https://www.smartinsights.com/email-marketing/behavioural-email-marketing/triggered-email-campaigns-infographic/



Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 3 | Soziale Medien

By Editor | On Donnerstag, 6 September 2018

Im dritten Teil unserer vierteiligen Serie über die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns heute mit Säule 3: Soziale Medien. Säule 1 behandelt SEO (Suchmaschinenoptimierung), und Säule 2 Bezahlte Werbung..

Säule 3 | Soziale Medien

Von Sara Santos García

Etwa 30% der Zeit, die wir im Internet verbringen, entfällt auf Soziale Medien, und zwar durchschnittlich 2 Stunden pro Tag und Person[1]. Im Juli 2017 war Facebook mit beeindruckenden 2 Milliarden aktiven Nutzern täglich das beliebteste Social-Networking-Portal[2]. Die Möglichkeit, diese aktiven Online-Nutzer zu beeinflussen und als Gäste zu gewinnen, sollte man nicht ignorieren. Social-Media-Plattformen sollten daher für jeden Hotelier eine wichtige Säule der Marketingstrategie sein.

Abb. 1: Tägliche Durchschnittszeit auf Social-Media-Plattformen.. Bildnachweis: MediaKix

Die Nutzung sozialer Medien durch Ihr Unternehmen schafft soziale Kompetenz. Social-Media-Präsenz wirkt sich nicht direkt auf Ihr organisches Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen aus, gibt Ihrer Online-Präsenz aber einen Schub.

Soziale Medien können bei richtiger Nutzung ein starker Vertriebskanal für Hoteliers sein. Die Social-Media-Präsenz sollte zusammen mit Strategien für SEO und bezahlte Werbung eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen, die Interaktion mit Ihrer Marke zu erhöhen, Gäste durch attraktive Inhalte zu engagieren und auf diese Weise mehr Buchungen für das Hotel zu erzielen. Dem Hotelier muss klar sein, dass soziale Medien erst durch den koordinierten Einsatz in Verbindung mit allen anderen Online-Strategien des Hotels zu einem starken Werkzeug werden[3].

Soziale Medien funktionieren am besten, wenn sie eine assistierende Funktion haben, dann sind sie ein perfektes Werkzeug für den oberen Bereich des Vertriebstrichters. Gleichzeitig können sie potenziellen Gästen die Gelegenheit geben, einen Überblick über die Unterkunftsoptionen zu erhalten. Dies bietet Hotels eine großartige Möglichkeit, sich einem Online-Publikum im besten Licht zu präsentieren. Und es geht darum, dass Sie bei der Reise des potenziellen Gastes zur Buchung dabei sind, seine Entscheidungen verstärken, ihn über verschiedenen Berührungspunkte hinweg beeinflussen und sicherstellen, dass seine Erfahrung mit Ihrer Marke während der gesamten Reise bis zur Buchung so einfach und reibungslos wie möglich ist.

Bezahlte Werbung in sozialen Medien

Organisches Social-Media-Marketing ist eine kostengünstige langfristige Lösung für Hotels. Aber man darf nicht vergessen, dass bezahlte Werbung auf Social-Media-Plattformen zusätzlich dazu sofortige Ergebnisse bieten kann, für die es sich zu zahlen lohnt. Facebook hat in den letzten Jahren seine Werbekapazitäten ausgebaut und verfügt über eine sehr starke Segmentierung, die sich sehr gut für das Hotelgewerbe eignet. Das zu Facebook gehörende Instagram hat seine Werbeplattform ebenfalls weiterentwickelt und kann, je nachdem welche Botschaft vermittelt werden soll, auch sehr wirksam sein. Jeder Hotelier sollte darüber nachdenken, Strategien für organisches und bezahltes Social-Media-Marketing zu entwickeln[4].

Warum Soziale Medien Teil der digitalen Strategie sein sollte?

Soziale Medien sind (das versteht sich von selbst) sehr persönlich. Man kann damit durch Fotos, Videos und direktes Gästeengagement ein Bild von dem Hotel vermitteln. Das hilft, realistische Erwartungen zu schaffen, was ein Gast von dem Hotelaufenthalt erwarten kann. Damit lässt sich das Risiko negativer Rückmeldungen aufgrund falscher Erwartungen reduzieren. Besonders wichtig sind der Aufbau von Beziehungen und die Verbindung zu potenziellen Gästen, dadurch verleihen Sie Ihrem Hotel eine individuelle Identität und eine eigene Stimme. Ein engagiertes Social-Media-Team wird gleichzeitig einen starken Rahmen für Ihr gesamtes Online-Reputationsmanagement schaffen.

Zu Beginn werden Sie zwar vielleicht nicht den tatsächlichen Einfluss von sozialen Medien auf Ihr Hotel erkennen, aber im Laufe der Zeit und wenn Sie regelmäßige Inhalte erstellen, auf Gästeanfragen antworten und Ihre Zielgruppe ansprechen, kann Social-Media-Marketing zu großen impliziten und expliziten Erträgen führen. Vertiefen Sie sich in Google Analytics und schauen Sie sich an, wie Social-Media-Marketing eine Unterstützerrolle bei der Online-Konvertierung von Interessenten zu Gästen spielt..

Sara Santos Gracia, ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] https://www.socialmediatoday.com/marketing/how-much-time-do-people-spend-social-media-infographic

[2] https://techcrunch.com/2017/06/27/facebook-2-billion-users/

[3] https://www.e-marketingassociates.com/blog/everything-you-need-to-know-about-why-social-media-is-important-for-hotels-pt2

[4] https://medium.com/@the_manifest/how-to-create-strategies-for-organic-vs-paid-social-media-marketing-ce4e754606f7


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 2 - Bezahlte Werbung

By Jason Kelly | On Mittwoch, 29 August 2018

Im zweiten Teil unserer vierteiligen Serie zu den 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns heute mit Säule 2, der bezahlten Werbung.

2. Säule | Bezahlte Werbung

Von Jason Kelly

Es ist einfach, bei der Erwähnung bezahlter Werbung auf Suchmaschinen zynisch zu werden, die Gebühr dafür ist fast so etwas wie eine Sichtbarkeitssteuer, die man zahlen muss, ob man will oder nicht. Wir haben bereits gesehen, wie Google mit SERP mehr und mehr Gewinn zieht, aber Fakt ist, dass bezahlte Werbung immer noch funktioniert. Gesammelte Daten von Bookassist zeigen, dass der Datenverkehr aus bezahlten Quellen 35% des Website-Umsatzes der Hotels ausmacht. Und wenn sie zusammen mit SEO verwendet wird, kann bezahlte Werbung SEO[1] wirklich nützlich sein.

Bezahlte Werbung und SEO: Beste Freunde

Es herrscht das weit verbreitete Missverständnis, dass bezahlte Werbung, insbesondere bei Markensuchbegriffen, den organischen Datenverkehr kannibalisieren kann. Bing veröffentlichte im Jahr 2015 eine Studie für die Reisebranche zu dem Wert, den die Schaltung von Suchanzeigen zu Markenbegriffen hat[2]. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie waren:

  • Eine Steigerung von 27% der Klicks (bezahlt und organisch kombiniert), wenn eine Markenanzeige vorhanden war.
  • Wettbewerber erhielten fast 40% der Klicks, wenn keine Markenanzeige vorhanden war.
  • Wettbewerber erhielten nur 12% der Klicks, wenn eine Markenanzeige präsent war.

Es ist klar, dass Sie für Markenwerbung präsent sein müssen.

Bezahlte Werbung, insbesondere Suchkampagnen, funktioniert auch als exzellentes Keyword-Recherche-Tool für SEO. Die Daten, die Sie von Suchkampagnen erhalten, sind von unschätzbarem Wert für Ihre SEO-Strategie. Wir bekommen eine sehr gute Vorstellung davon, mit welchen Stichworten und Phrasen potenzielle Gäste nach Hotels suchen, wie groß der Markt für bestimmte Nischen-Suchbegriffe ist und vor allem, welche Suchbegriffe besonders häufig dazu führen, dass aus dem Besucher der Webseite ein Gast des Hotels wird (Conversion). Diese Daten können dann verwendet werden, um Inhalte auf Ihrer Webseite für Begriffe mit hohem Conversion-Potenzial zu optimieren, d.h. Ihre Inhalte auf die Beantwortung der Fragen zu fokussieren, die potenzielle Gäste wirklich stellen.

Das Wichtigste zuerst. Wo fängt man bei bezahlter Werbung an?

Bei der ständig steigenden Zahl bezahlter Kanäle kann die Entscheidung, wofür man das digitale Marketingbudget verwendet, schwierig sein. Einfach gesagt, sollte bezahlte Werbung dazu verwendet werden, solche Besucher zu Gästen zu machen, die eine starke Absicht gezeigt haben, ein Zimmer in dem Hotel zu buchen; zum Beispiel, weil sie auf Google nach dem Namen des Hotels gesucht oder den Eintrag des Hotels bei Trivago oder TripAdvisor angesehen haben.‎ Hier müssen Sie ansetzen - bei Ihrem Markennamen.

Bezahlte Kampagnen basierend auf Ihrem Markennamen sollten den Eckpfeiler Ihrer Strategie für bezahlte Werbung bilden. Richtig verwendete OTA’s (Online Travel Agencies) können dazu dienen, auf die Marke aufmerksam zu machen, aber wenn Sie in den letzten Phasen der Suche nicht präsent sind, entgehen Ihnen auf jeden Fall direkte Buchungen.

Reichweite erweitern. Bekanntheit Ihrer Marke stärken und neue Nutzer anziehen
Bezahlte Kanäle sollten nicht nur als Instrument zur Conversion von Webnutzern betrachtet werden, die bereits entschieden haben, wo sie wohnen wollen. Durch Kampagnen auf Suchmaschinen und Vergleichsportalen, auch Metasuchplattformen genannt, können Hotels in allen Phasen der Kundensuche präsent sein und können dazu auch beitragen, die Abhängigkeit der Hotels von OTA’s nach und nach zu verringern, indem sie die Bekanntheit der Marke stärken.

Wie viel Geld Sie in jede Phase der Kundensuche investieren, hängt von Ihren Zielen und dem Umfang ab, in dem Sie die wesentlichen Elemente einer Direktbuchungsstrategie bereits anwenden und beherrschen - attraktive, reaktionsschnelle und schnelle Websete, Optimierung für Desktop und Mobilgeräte, Preisgestaltung und Vertrieb. So hat es wenig Sinn, durch Display-Kampagnen in die Markenbekanntheit zu investieren, wenn Sie noch Probleme mit der Ratenparität haben. Aber wenn Sie diese wesentlichen Schritte gemeistert haben, kann bezahlte Werbung, besonders in der Phase, in der auf Kundenseite eine echte Kaufabsicht besteht, neues Publikum auf Ihre Webseite locken, die Sie vielleicht erst auf einer OTA-Webseite entdeckt haben.

Jason Kelly, Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] In Suchmaschinen und in Metasearch Plattformen

[2] https://www.slideshare.net/bingads/brand-term-bidding-an-offensive-defensive-strategy-travel-edition


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings. Teil 1 - Suchmaschinenoptimierung

By Editor | On Mittwoch, 29 August 2018

Säule 1 | Suchmaschinenoptimierung

Von Rumenigo Fernandes

Suchmaschinenoptimierung

In diesem ersten Artikel aus einer Serie von vier Artikeln über die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings beschäftigen wir uns mit dem so wichtigen Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

SEO ist eine der wichtigsten Grundlagen für den Erfolg einer Webseite, da es Buchungen zum niedrigsten CPA[1] (Cost Per Acquisition) vorantreibt und somit die Rentabilität aufrechterhält.

Im Laufe der Zeit haben wir gesehen, wie Google Änderungen an der Suchmaschinenergebnisseite (SERP) vorgenommen hat, um daraus so viel Gewinn wie möglich zu ziehen. Erhöhte Anzahl von Anzeigen über organischen Suchergebnissen, stärkere Integration von Google Hotelanzeigen innerhalb der SERP und Herabstufung von organischen Suchergebnissen zeigen, dass Pay-per-Click (PPC) ihre Priorität ist. Aber glauben Sie nicht, dass SEO tot ist - es bleibt genauso relevant wie bisher, wenn nicht sogar noch mehr. Eine im Jahr 2018 durchgeführte Studie ergab, dass 70% der Link-Klicks aus der Suche immer noch an organische Sucheinträge gehen[2] (siehe Abbildung 1a).

Unsere eigenen Zahlen in Bookassist unterstützen dieses Ergebnis. Basierend auf den Daten unserer Partnerhotels machen organische Klicks 38% des gesamten Website-Datenverkehrs aus und sind für ca. 45% aller Buchungen und Einkünfte verantwortlich, die wir für unsere Kunden abwickeln (siehe Abbildung 1b). SEO ist definitiv lebendig und erfolgreich.

Abb. 1: (a) Daten zu SEO, basierend auf http://www.searchenginejournal.com/24-eye-popping-se-statistics/42665/ , (b) Daten von Bookassist Partnerhotels.

SEO richtig nutzen - Die SEO-Pyramide. Damit eine Hotel-Webseite ein hohes Volumen an SEO-Verkehr auf sich zieht, muss die Webseite auf Seite eins der Suchmaschinen-Ergebnisseite (SERP) aufgeführt werden, da die meisten Nutzer nicht über die Ergebnisse der ersten Seite hinausgehen (insbesondere bei Suchen per Handy). Im Gegensatz zu PPC, wo Sie dafür zahlen können, um auf Seite eins gesehen zu werden, zeigen die Suchmaschinen bei SEO nur organische Website-Links an, wenn die Webseite als sogenannte Authoritative Website. auf Deutsch verlässliche und maßgebende Webseite, betrachtet wird. Um eine verlässliche und maßgebliche Webseite zu schaffen, braucht es sehr viel Zeit und Mühe.

Das Verständnis der SEO-Pyramide[3] ist der Schlüssel zum Aufbau einer maßgeblichen Webseite (siehe Abbildung 2). Gute SEO beginnt mit einer Webseite, die so gestaltet ist, dass sie sowohl von potentiellen Kunden als auch von Suchmaschinen leicht gelesen werden kann. Es ist wichtig, diese beiden Zielgruppen im Auge zu behalten, denn die Leichtigkeit, mit der diese Ihre Webseite erreichen und navigieren, kombiniert mit der Häufigkeit und Länge ihrer Interaktionen, ist es, was eine maßgebende Website ausmachen.

Abb. 2: Die SEO-Pyramide (basierend auf https://seocustomer.com/how-to-use-the-seo-pyramid-strategy/)

Zweitens, müssen Sie sich auf Keyword-Recherche und On-Page-Optimierung konzentrieren. Schlüsselwörter (Keywords) für ein Hotel können in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: Marken- und Nicht-Markenbegriffe. Nicht-Marken-Begriffe lassen sich weiter unterteilen in wichtige Verkaufsargumente und Alleinstellungsmerkmale für Hotels wie Ausstattung, lokale Attraktionen usw. Diese segmentierten Begriffe sollten die Grundlage für Seiteninhalte bilden, die weiter optimiert werden können, um sicherzustellen, dass Ihre Webseite organisch in Suchmaschinen platziert wird.

Drittens: Link Building, bei dem ein Backlink von einer anderen relevanten Webseite mit einem Keyword oder einem Satz zu Ihrer Marke erstellt wird, z.B. „Hotels in der Nähe vom Flughafen Dublin“. Jeder Backlink, den Sie erhalten, ist wie eine Stimme für Ihre Webseite zu diesem speziellen Begriff. Je mehr Backlinks Sie haben, desto mehr Stimmen haben Sie und desto mehr Anerkennung erhält Ihre Webseite für diesen Begriff. Je mehr Backlinks Ihre Seite hat, desto höher wird eine Suchmaschine Ihre Seite bewerten[4].

Google bewertet nicht jeden Backlink auf die gleiche Weise. Sie werden bestraft, wenn Sie einen Backlink von einer Webseite mit minderwertigem Inhalt, oder einer Webseite, die für Ihre Benutzer nicht relevant ist, erhalten oder wenn Sie Links kaufen. Bauen Sie also relevante Links von hochrangigen Webseiten auf und zielen Sie auf diejenigen ab, die Ihren Kunden einen Mehrwert bieten.

Viertens und letztens baut der Einsatz von Social Media soziale Autorität auf. Social Media wirkt sich nicht direkt auf Ihr organisches Ranking bei Google oder anderen Suchmaschinen aus, aber es gibt Ihrem Ranking einen Schub[5].

Folgen Sie den Grundlagen der SEO-Pyramide für eine strukturierte und langfristige SEO-Strategie. Da 70% der Klicks immer noch über organische Kanäle erfolgen, wird ein Fokus auf SEO Ihr direktes CPA deutlich senken. Es ist ein Kinderspiel für Digital Marketing Spezialisten.

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Rumenigo Fernandes ist Digital Marketing Specialist bei Bookassist (www.bookassist.com), dem mehrfach ausgezeichneten Technologie- und Digitalen Strategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.

[1] https://www.searchenginejournal.com/why-seo-is-important-for-business/248101/
[2] https://neilpatel.com/blog/seo-dead/
[3] https://seocustomer.com/how-to-use-the-seo-pyramid-strategy/
[4] https://searchengineland.com/how-to-use-the-marketing-funnel-for-seo-inbound-marketing-173663
[5] https://blog.hootsuite.com/social-media-seo-experiment/


Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings

By Editor | On Mittwoch, 29 August 2018

Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings
Die 4 Säulen für den Erfolg digitalen Marketings

Es ist bekannt, dass sich Bemühungen in den Bereichen E-Mail-Marketing, Social Media und bezahlte Werbung durch die richtigen Grundlagen für die Suchmaschinenoptimierung direkt verbessern lassen, indem Nutzern dieser Kanäle eine bessere Webseiten-Erfahrung geboten wird. Und wir wissen, dass sich durch Eintauchen in die Daten Ihrer bezahlten Werbe- und E-Mail-Marketingkampagnen hervorragende Einblicke in die Inhalte Ihrer Webseite und die Art der Inhalte erzielen lassen, mit denen sich die Nutzer auf Ihrer Website und auf Ihren Social Media-Kanälen beschäftigen.

Eine effektive und erfolgreiche digitale Marketingstrategie für Ihr Hotel basiert also auf vier einzelnen, aber untrennbar miteinander verbundenen Säulen des digitalen Marketings: Suchmaschinenoptimierung (SEO), bezahlte Werbung, Social Media und E-Mail-Marketing. Jede dieser vier Säulen spielt eine wichtige Rolle bei der Suche nach direkten Buchungsgeschäften. Die wahre Magie passiert jedoch, wenn sie alle zusammenarbeiten.

OTAs (Online Travel Agencies) helfen zwar weiterhin bei der Generierung von Gesamteinnahmen, sind aber nur ein Teil des vielfältigen digitalen Ökosystems, auf das Kunden heute treffen. Durch Etablierung und Stärkung aller vier Säulen des digitalen Marketings haben Hotelmarken die Möglichkeit, sich mit potenziellen Gästen auf mehreren Stufen ihrer Online-Reise zu verbinden und die Marke ab dem Zeitpunkt der Suche nach dem Reiseziel bis hin zur Buchung eines Aufenthalts zu stärken.

Das Fazit

Kein Bereich im digitalen Marketing arbeitet im luftleeren Raum. Bezahlte Werbung und organischer Datenverkehr bringen neue Nutzer auf Ihre Webseite, aber Social Media und E-Mail-Marketing ermöglichen es Ihnen, Beziehungen zu diesen neuen Nutzern aufzubauen und mit diesen eine echte und ernstgemeinte Unterhaltung zu führen. Die Leistung Ihres Unternehmens Online hängt von der Stärke jeder einzelnen dieser digitalen Marketing-Säulen ab. Die Stärkung eines dieser Bereiche wird dazu beitragen, die anderen zu stärken. Aber worauf es besonders ankommt ist, alle so zu stärken, dass sie im Einklang miteinander arbeiten.

In dieser 4-teiligen Serie werfen wir einen Blick auf Säule 1—Suchmaschinenoptimierung (SEO), Säule 2 - Bezahlte Werbung, Säule 3 - Soziale Medien, und Säule 4 - Email Marketing.


Herr über die Online-Immobilien Ihres Hotels sein

By Editor | On Montag, 9 Juli 2018

Warum die Suche immer noch die halbe Miete ist

Online-Verkehr und Online-Buchungen Ihres Hotels stammen aus einer Vielzahl von Quellen, aber keine dieser Quellen ist wichtiger als die Suche. Aggregierte Daten der letzten 12 Monaten von Hunderten von Bookassist-Partnerhotels in Irland und dem Rest Europas zeigen, dass Google inklusive Google Pay per Click (PPC), Google Organic Search und Google Metasuche für 72,5 % des Gesamtverkehrs dieser Hotels verantwortlich war (siehe Abb. 1).

Bookassist-Daten, die zeigen, dass Google-Dienste in den letzten 12 Monaten für 72,5 % des Gesamtverkehrs an Hotels verantwortlich waren.
Abb. 1: Bookassist-Daten, die zeigen, dass Google-Dienste in den letzten 12 Monaten für 72,5 % des Gesamtverkehrs an Hotels verantwortlich waren


Google liegt hinsichtlich Marktanteilen weiterhin weit vor allen anderen Suchmaschinen. Das gilt insbesondere für die Suche per Smartphone, die klare Vorherrschaft von 90 % lässt sich durch die weite Verbreitung der Betriebssysteme Android und iOS erklären, bei denen Google Standardsuchemaschine ist. Da Google durchschnittlich über 40.000 Suchanfragen pro Sekunde verarbeitet, ist es für Ihr Unternehmen praktisch unmöglich, online erfolgreich zu sein, ohne Google in Ihrer Online-Strategie zu priorisieren.

Wie wäre es, wenn Sie Ihre eigene Immobilie auf Googles Suchmaschinenergebnisseite SERP hätten? Den ersten Schritt haben Sie ja schon getan - es besteht allerdings ein riesiger Performance-Unterschied zwischen den Marken, die den gesamten SERP-Bereich dominieren, und denen, die nur eine kleine Ecke besitzen. In einer perfekten Online-Welt, wäre bei einer Google-Suche nach Ihrer Marke die Ergebnisseite stark von Ihnen, dem Markeninhaber, dominiert, mit einer perfekten Botschaft, die potenzielle Gäste erreicht. So einfach ist es leider nicht, aber diejenigen, die es richtig anfangen, erzielen damit große finanzielle Vorteile. Die laufenden Kosten, die für die Lösung des Problems anfallen, können durch die kontinuierlichen Gewinne mehr als aufgewogen werden.

Der erfolgreiche mehrgleisige Ansatz

Die Anzeige auf der ersten Seite von Googles SERP ist für Markeninhaber und Werber quasi der heilige Gral. Aber das allein reicht nicht aus - Sie müssen in allen Zonen der ersten Seite mit einer starken Präsenz überzeugen. Suchmaschinenoptimierung (SEO), PPC, Google My Business und Metasearch sind getrennte Bereiche, die kontinuierlich optimiert werden müssen, um potenziellen Gästen ein attraktives Schaufenster zu bieten. Und wie bei jeder Ladenfront müssen auch hier die Schaufenster entsprechend dekoriert und auf die Gäste ausgerichtet sein.

Hoteliers haben tatsächlich eine Menge Kontrolle über die Präsentation ihrer Marke auf der SERP, aber enttäuschend viele lassen das Unkraut in Gestalt unerwünschter Konkurrenten wuchern. Was können Sie tun, um beim Online-Äquivalent der Bundesgartenschau zu gewinnen?

SERP verstehen Nr. 1 - Pay-per-Click-Werbung für Ihren Markennamen

Zuerst kommt es darauf an, die Schlüsselbereiche von Google SERP zu verstehen, um zu erkennen, warum und wie sie für maximale Sichtbarkeit beeinflusst werden können. Interessant ist, dass 34 % der Suchanfragen bei Google nicht zu einem Klick führen - entweder weil Google die Anfrage direkt auf der Seite beantwortet hat oder weil der Nutzer mit den angezeigten Ergebnissen nicht zufrieden war und deshalb eine andere Anfrage eingegeben hat.

Der einfachste Bereich, der oben auf der Seite beginnt, ist der Bereich mit PPC-Werbung bzw. bezahlten Anzeigen. Er ist durch das kleine grüne Textfeld mit der Aufschrift Anzeige gekennzeichnet (siehe Abb. 2).

Googles Pay-Per-Click-Anzeigen werden durch das Etikett „Ad/Anzeige“ gekennzeichnet. Mit umfangreichen Anzeigenerweiterungen und Website-Links lässt sich die Wirkung maximieren.
Abb. 2: Googles Pay-Per-Click-Anzeigen werden durch das Etikett „Ad/Anzeige“ gekennzeichnet. Mit umfangreichen Anzeigenerweiterungen und Website-Links lässt sich die Wirkung maximieren.

Um die Sichtbarkeit in diesem Bereich zu maximieren, wird dringend empfohlen, einen Google Premier Partner wie Bookassist zu verwenden, der Erfahrung bei Erstellung und Optimierung von Kampagnen für Hotels hat. Ihre Agentur sollte darauf achten, dass die gesamte Palette an Anzeigenerweiterungen und Sitelinks genutzt wird, um den Platz auf der Seite maximal auszunutzen, umfassende Informationen bereitzustellen und die beste Position für maximale Klick-Ergebnisse sicherzustellen. Der Teufel steckt auch hier im Detail, und bei Untersuchung und Optimierung ist viel Geschick gefragt.

Viele Hoteliers zweifeln insgesamt am Wert kontinuierlicher Markenbewerbung. Aber wenn man sie unterlässt, hat dies erhebliche Folgen. In Zusammenarbeit mit einem unserer Partnerhotels haben wir ein Experiment durchgeführt, um herauszufinden, welchen Einfluss das Ausschalten von Markenanzeigen auf andere Bereiche der Google-Suche haben würde. Wie in Abbildung 3 unten gezeigt wird, gab es einen signifikanten Rückgang des gesamten Google-Verkehrs, als die Markenanzeigen gestoppt wurden, mit einer Erholung, sobald die Anzeigen wieder geschaltet wurden. Wir kamen zu folgender Schlussfolgerung: Während PPC-Anzeigen einige Benutzer durch Anklicken organischer Platzierungen wegleitet, führt das Entfernen der Anzeigen zu einem Rückgang der Besuche insgesamt, da Benutzer Anzeigen anderer Anbieter anklicken.

Daten von Bookassist zeigen, dass eine nicht kontinuierliche Markenbewerbung auch Ihren Nicht-Kampagnenverkehr schädigen kann, da Nutzer so stärker auf die Werbung der Konkurrenz achten.
Abb. 3: Daten von Bookassist zeigen, dass eine nicht kontinuierliche Markenbewerbung auch Ihren Nicht-Kampagnenverkehr schädigen kann, da Nutzer so stärker auf die Werbung der Konkurrenz achten.

SERP verstehen Nr. 2 - Organische Platzierungen

Geht man im SERP weiter zu den organischen Suchergebnissen unter den PPC-Anzeigen, sieht man, dass auch dieser Bereich von einer Agentur mit Erfahrung in SEO verwaltet werden sollte. Technische Bereiche wie Meta-Tags und Beschreibungen müssen fachkundig gestaltet werden, zum einen um die bestmögliche Botschaft an Google zu senden, aber auch um Nutzer anzuziehen und sie zu überzeugen, Ihre Website aufzurufen. Und natürlich müssen Sie in Abhängigkeit von Ihren Zielmärkten auch mehrsprachige Ansätze in Betracht ziehen, die sich im Ansatz unterscheiden können und nicht nur wörtliche Übersetzungen der Originalversion sind.

Die internationalen Daten für den organischen Google-Verkehr im März aus dem Advanced Web Ranking zeigen, dass der erste Eintrag auf der organischen Ergebnisseite eine Klickrate (CTR) von 36 % auf dem Desktop und 28,5 % auf dem Smartphone erzielen, mit einem schnellen Rückgang je weiter man die SERP nach unten geht (siehe Abbildung 4). Deshalb ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, seinen Markennamen an erster Stelle zu platzieren.

Advanced Web Ranking Daten zeigen, wie wichtig es ist, die erste Position in der Liste mit organischen Ergebnissen innezuhaben.
Abb. 4: Advanced Web Ranking Daten zeigen, wie wichtig es ist, die erste Position in der Liste mit organischen Ergebnissen innezuhaben.

SERP verstehen Nr. 2 - Organische Platzierungen

Der dritte Schlüsselbereich der Ergebnisseite erscheint am rechten Rand und wird von Google als Knowledge Graph bezeichnet. Zweck dieses Bereichs ist es, so viele Fragen wie möglich zu beantworten und den Benutzer dazu zu bringen, auf ein Buchungstool zu klicken, das von Google Hotel Ads - der Metasuche-Werbeplattform von Google - bereitgestellt wird.

Das strukturierte Beispiel auf Abb. 5 zeigt die verschiedenen Bereiche, die meist direkt vom Eigentümer optimiert werden können. Wenn Sie nicht bereits die Informationen besitzen, die über Ihr Eigentum angezeigt werden, ist der erste Schritt, mit Google My Business unter der Adresse business.google.com Anspruch auf das Geschäft zu erheben. Die Schnittstelle Google My Business gestattet Ihnen die Verwaltung von Fotos, Bewertungen, Beschreibungen, Fragen und vielem mehr.

Ein gut strukturierter Wissensgraph kann signifikante Klickraten und Zusatzgeschäfte mit sich bringen.
Abb. 5: Ein gut strukturierter Wissensgraph kann signifikante Klickraten und Zusatzgeschäfte mit sich bringen.


Wenn Sie in Ihrem Google My Business-Konto angemeldet sind, können Sie offizielle Fotos Ihres Geschäfts hochladen und Benutzerfotos überprüfen, um ungeeignete Fotos zu markieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wissensgrafik für Sucher angezeigt wird, unabhängig davon, ob Sie mit ihr arbeiten oder nicht, und in Ermangelung von Informationen, die vom Eigentümer zur Verfügung gestellt werden, ist Google auf allgemeine Nutzer und Websites Dritter angewiesen.

Der nächste wichtige Bereich ist die Karte, um sicherzustellen, dass der Standort korrekt ist, und danach, um zu überprüfen, ob Name, Adresse und Telefonnummer genau mit den Angaben auf Ihrer Website übereinstimmen.

Die Schaltflächen Zimmer buchen und Verfügbarkeit prüfen werden von Google Hotel Ads unterstützt. Googles Metasuchdienst, der mit einem Cost-per-Click-Modell arbeitet. Auch wenn Sie nicht da sind, wird der Benutzer wahrscheinlich auf einen Dritten klicken, um die Preise zu überprüfen und eine Buchung abzuschließen. Die Nutzung dieses Bereichs erfordert eine Partnerschaft mit einem Metasearch-Anbieter wie Bookassist, der über eine zertifizierte Verbindung zur Google Hotel Ads-Plattform verfügt.

Der Abschnitt Hoteldetails ermöglicht es Ihnen, eine gut geschriebene und informative Beschreibung Ihrer Immobilie zu erstellen, aber leider ignoriert Google diese Beschreibung häufig und zieht sie aus verschiedenen Quellen im Internet zusammen. Trotz dieses Nachteils lohnt es sich, Ihre Beschreibung zu verwalten und sich die Zeit zu nehmen, Ihre Annehmlichkeiten regelmäßig zu aktualisieren, um sicherzustellen, dass sie 100 % korrekt sind, da falsche Einrichtungen bei der Ankunft zu Unzufriedenheit der Kunden führen können oder möglicherweise eine Buchung verpassen, wenn Kunden eine Einrichtung nicht sehen, die sie benötigen.

Die letzten beiden Abschnitte erfordern ein regelmäßiges Monitoring und Feedback - erstens sollten die Kundenbewertungen genauso behandelt werden wie andere wichtige Bewertungsseiten, mit häufigen Antworten vom Eigentümer oder anderen Verantwortlichen für gute und schlechte Bewertungen. Auch die Fragen-und-Antworten-Sektion bietet eine gute Gelegenheit, mit Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Fragen werden in der Regel von Google-Nutzern beantwortet, daher ist es wichtig, dass aus Präzisionsgründen eine offizielle Antwort gegeben wird, eine Antwort ist aber auch eine Gelegenheit, ein Gespräch mit Gästen zu beginnen.

Unterm Strich

Sie wissen es vielleicht nicht, aber Sie haben bereits einen SERP für Ihr Hotel. Die Frage ist, wem diese Immobilie wirklich gehört, Ihnen oder Ihren Konkurrenten? Es ist an der Zeit, die Immobilien Ihrer Seite von einer Seitengasse in die Hauptstraße zu verlegen und die Kundennachfrage zu erschließen.

Ciarán Rowe leitet Digital Marketing Operations, Claire Sawier leitet Marketing und Des O’Mahony ist CEO und Gründer bei Bookassist (http://www.bookassist.com), einem mehrfach preisgekrönten Technologie- und Digitalstrategiepartner für Hotels weltweit.

Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.


GDS – Direktbuchungen und Missverständnisse

By Editor | On Donnerstag, 5 Juli 2018

Von Pawel Debakowski, Claire Sawier und Des O’Mahony

Buchungen über Computerreservierungssysteme (GDS oder deutsch GRS) können eine wichtige Quelle für Zusatzgeschäfte und höhere Margen sein. Bei optimiertem Einsatz sind die Kosten gewonnenem Neukunden deutlich besser als bei OTA. Nutzen Sie einen gemanagten GDS-Dienst wie Bookassist, um echte Vorteile zu erhalten.

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Die Direkt-Optionen

Jeder Hotelier weiß um die Vorteile von direkten Online-Buchungen für sein Hotel. Aber Direkt bedeutet mehr als nur Buchungen auf der Buchungsmaschine Ihres Portals. In den letzten Jahren ist beispielsweise die Metasuche zu einer starken Möglichkeit geworden, Traffic über Online-Marktplätze zu erfassen und die dann Buchung direkt auf Ihrem eigenen Buchungsportal abzuschließen. Bei Bookassist hat unser Metasearch-Managementteam im ersten Quartal 2018 ein Wachstum von 130 % gegenüber dem letzten Quartal 2017 (erzielt https://bookassist.org/company/testimonials/de/). Für diesen Verkehr fällt zwar im Vergleich zu Website-Buchungen eine zusätzliche Provision an, diese liegt jedoch unter der für OTA und die Gästedaten gehören dem Hotel und können vor, während und nach dem Aufenthalt des Gastes genutzt werden.

Kann man außer dem Hin- und Herschieben von Buchungen zwischen B2C-Kanälen, Direkt und OTA noch mehr tun, um die Hotelmargen zu verbessern? Wie wäre es, wenn Sie zusätzliche Buchungen zu einem Preis erhalten könnten, der weit unter den Kosten für OTA-Buchungen liegt, ohne dazu Ihr Direktgeschäft opfern zu müssen? Ein oft übersehener und missverstandener Dienst, der genau das liefern kann, ist das Globale Distributionssystem, kurz GDS. Wird dieser Dienst richtig als zusätzlicher Vertriebskanal gesteuert, können GDS-Buchungen höhere Margen generieren, die sehr attraktiv sein können.

GDS: das Globale Distributionssystem

GDS ist ein großes Computernetzwerk, das einen einzigen Zugangspunkt für Reisebüros und Reiseportale weltweit darstellt. (Vertreten sind auch Fluggesellschaften, Autovermietungen und Bus- und Bahnverbindungen, diese berücksichtigen wir hier jedoch nicht. Die Hauptakteure der GDS, die im Wettbewerb untereinander stehen, sind Sabre, Amadeus und Travelport (mit Galileo, Apollo und Worldspan). GDS-Dienste können für Hotels von einem Provider wie Bookassist erbracht werden, der als erste Anlaufstelle für die GDS mit dem Hotel fungiert. Hauptakteure können in bestimmten Fällen gleichzeitig auch Provider sein.

GDS ist besonders wichtig, wenn es um Dienstreisen bzw. Firmenkunden geht. Viele große Unternehmen nutzen immer noch Reisebüros oder sogar interne Reisekostenabteilungen, um ihre Reisekosten zu verwalten.

Eine Quelle für Zusatzgeschäfte

Eine Studie aus dem Jahr 2017 unter mehr als 900 Reisebüros in 52 Ländern ergab, dass Reisebüros für die Nutzung von GDS für Hotelbuchungen weiterhin Rekordzahlen melden. Die Studie prognostizierte, dass die Zunahme von GDS-Hotelbuchungen im Jahr 2017 68 Millionen Buchungen übersteigen würde - ein Zuwachs von über 2 Millionen Hotelbuchungen im Jahr 2016. Die Business-Intelligence-Daten der Studie zeigten auch, dass sowohl GDS-Hotelbuchungen als auch die über Reisebüros generierten durchschnittlichen Tagesraten (ADR) steigen.

GDS sorgt insbesondere für Buchungen durch Firmenkunden und Agenturen, zu denen man in den meisten Fällen nicht anderweitig Zugang hat. Anders ausgedrückt: wenn ein GDS-Agent / Bucher Ihr Hotel im GDS nicht findet, sucht er es nicht auf anderen Kanälen - er bleibt stattdessen im GDS und bucht ein anderes Hotel, das dort verfügbar ist.

Zu beachten ist auch, dass GDS durch Firmenkunden typischerweise Qualitätsgäste liefert, die ihre Tagessätze für Essen und Trinken oft im Hotel ausgeben und damit die F&B/C&B-Einnahmen des Hotels steigern, im Gegensatz zu Urlaubsreisenden, die ihr Geld eher außerhalb des Hotels ausgeben.

GDS Fee Elements

Provisionsfähige und nicht provisionsfähige GDS-Buchungen

Die Provisionen für GDS-Buchungen erscheinen im Vergleich zum „einfachen“ Modell der OTA oft komplex. Bei GDS fällt zunächst eine Buchungsprovison für die Nutzung der GDS-Systeme an, die oft als Transaktions- oder Durchleitungsprovision bezeichnet wird. Es können zusätzliche Provisionen durch den GDS-Provider und Provisionen durch das buchende Reisebüro anfallen. Es gibt zwei Arten von GDS-Buchungen: mit und ohne Provision für das Reisebüro.

In Gesprächen mit Bookassist, einem der größten Netzwerke von TMCs (Travel Management Companies), wurde festgestellt, dass über 80 % der von ihnen verwalteten Buchungen nicht provisionsfähig sind. Für das Hotel fallen für nicht-provisionspflichtige Buchung nur zwei Kosten - die GDS-Transaktionsgebühr und die Provision des Providers.

Für provisionspflichtige Buchungen müssen Sie in der Regel 8-10 % Agenturprovision auf die GDS-Transaktionsgebühr und die Provision des Providers aufschlagen. Aber selbst dann erhalten Sie den besten verfügbaren Preis für die Buchung und die Gäste sind typischerweise Geschäftsreisende, die für zusätzliche Ausgaben gut sind.

GDS - Kosten pro gewonnenem Neukunden

Wo steht GDS in Bezug auf die so wichtige Größe CPA (Cost per Acquisition)? Aufgrund der festen Transaktionsgebühr hängt die Berechnung der CPA einer GDS-Buchung von der erzielten Hotelverkaufsrate und der Aufenthaltsdauer ab. Mit anderen Worten, es hängt vom Buchungswert ab. Zum Beispiel könnte eine Transaktionsgebühr von 9€ für eine BAR-Buchung für eine Übernachtung 10 % oder mehr ausmachen, in anderen Fällen kann die Transaktionsgebühr jedoch weniger als 1 % ausmachen, wenn ein längerer Aufenthalt gebucht wird und/oder der erzielte Tarif hoch ist. In diesen Fällen kosten solche Buchungen bei bestimmten GDS-Providern oft nur 5 -6 %.

Bei Bookassist erreicht unser GDS-Team jetzt einen CPA-Durchschnitt über alle Hotels von ca. 14 % bei der Kombination von provisionspflichtigen und nicht-provisionspflichtigen GDS-Buchungen, gegenüber 15 % im Jahr 2017. Unsere hochoptimierten Hotels erreichen 12 % oder weniger im Mix, mit vielen nicht-provisionsfähigen Buchungen von 7 % oder darunter.

GDS CPA of 12%

GDS richtig nutzen

GDS bietet noch andere Chancen, wie z.B. die sogenannten Konsortien, GDS-Marketing, GDS-Preferred Listings und mehr. Diese Dienste kosten alle extra und können effektiv sein - aber sie funktionieren nicht für alle Hotels gleich gut.

Für den einzelnen Hotelier können die Voraussetzungen für die Aufnahme in Konsortien oder für das Account Management seines Hauses per GDS belastend sein. Hier kommt ein Managed Service wie Bookassist ins Spiel, der den Hotelier vom täglichen GDS-Management befreit und gleichzeitig sicherstellt, dass optimierte GDS-Buchungen hereinkommen. Nur sehr wenige Provider bieten einen wirklich gemanagten Service an, aber die Nutzung aller Geschäftschancen hat einen deutlich positiven Einfluss auf die Performance und ist auf jeden Fall zu empfehlen.

RFP-Management - Offen für Geschäftschancen

Ähnlich wie sich mit digitalem Marketing die Nutzung von Direktbuchungskanälen fördern lässt, kann man mit GDS Marketingtechniken einsetzen, um die Rendite zu steigern. Die wichtigste dieser Techniken ist das RFP-Management. RFP ist eine Art „Ausschreibung“, bei der Unternehmen dem Markt das zu erwartende Übernachtungsvolumen für das kommende Jahr bekannt geben.

Hotels können bereits von der Positionierung der provisionspflichtigen BAR-Buchungen per GDS in ihrem Online-Business-Mix profitieren, aber es erst das richtige Management von GDS-RFP und Beziehungen zur Firmenkunden ermöglicht es, die Kapazitäten im Bereich Revenue Management richtig zur Schau zu stellen.

Einmal im Jahr haben Hotels die Möglichkeit, in Abhängigkeit von Standort, Ausstattung und den Anforderungen des Unternehmens ein Angebot für das GDS-Firmenkundengeschäft abzugeben. RFP-Management-Tools und damit verbundene Marktinformationen können dabei helfen, sich den Zuschlag zu sichern. Den Hotels stehen während der RFP-Saison beispielsweise Angaben zu Zimmernachtbedarf pro weltweiten Standorten sowie Büro-/Produktionsstandorten zur Verfügung. Bei richtigem Management können die Informationen genutzt werden, um sich wertvolle Zusatzgeschäfte mit guten Margen zu sichern.

Die anfängliche Arbeit an solchen Ausschreibungen kann sehr aufwändig sein, aber Provider wie Bookassist bieten Hotels an, die Aufgabe sie zu erledigen. Die RFP-Saison für die Nachfrage nach Hotelübernachtungen bei Firmenkunden für 2019 ist gerade angelaufen und stellt eine echte Chance für Hotels in der Nähe von Schlüsselunternehmen und -branchen dar.

Unterm Strich

Buchungen über Computerreservierungssysteme (GDS oder deutsch GRS) können eine wichtige Quelle für Zusatzgeschäfte und höhere Margen sein. Hoteliers haben eine große Chance, durch die Leistungsfähigkeit des GDS zusätzliche Einnahmen zu generieren und den Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) zu maximieren. Bei optimiertem Einsatz sind die Kosten gewonnenem Neukunden deutlich besser als bei OTA, und die Gästeausgaben pro Aufenthalt liegen wahrscheinlich beträchtlich höher. Die RFP-Saison für 2019 läuft bereits und stellt eine echte Chance für Hotels dar, ein Zusatzgeschäft bei Direktbuchungen zu erzielen.

Es ist an der Zeit, Ihr Hotel für GDS zu öffnen.


Pawel Debakowski ist Head of Product für GDS, Claire Sawier leitet Marketing und Des O’Mahony ist CEO und Gründer bei Bookassist (http://www.bookassist.com), einem mehrfach preisgekrönten Technologie- und Digitalstrategiepartner für Hotels weltweit. Bookassist ist The Direct Booking Expert™ und ein Google Premium Partner.


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